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Was sich gerade so tut, in der Welt der Sexarbeit

Hi, Willkommen zu RotLichtblicke, dem Blog über Sexarbeit und Sexuelle Bildung

Für die Entstigmatisierung von Sexarbiter:innen!

Weder soll man alles durch eine rosarote Brille betrachten, noch von düsteren Klischees leiten lassen, wenn es um die Arbeit im Erotikgewerbe geht.

 

Fangen wir mit der Romantisierung an. Ja, es gibt sicherlich die Vorstellung von der verführerischen, selbstbestimmten und sinnlichen Sexarbeiterin, die in einer Welt voller Luxus und Abenteuer lebt, schlussendlich aber doch ihren Prinzen (Richard Geere :)) kennenlernt, und gerettet wird.

 Auf der anderen Seite haben wir die Dramatisierung: Medien, gewisse Politiker und einzelne Frauen aus dem Millieu lieben es, das Bild der gequälten und leidenden Sexarbeiterin zu zeichnen, die ihr Leben riskiert und ihre Würde verliert. Die schwerst traumatisiert für immer in der Gewalt verharren wird.

Klar, es gibt sie, die Schattenseiten: Viele Sexarbeiterinnen kämpfen mit gesellschaftlicher Stigmatisierung, physischer und psychischer Belastung sowie finanzieller Unsicherheit.

 

Ja, es gibt auch schlechte Erfahrungen und unwürdige Bedingungen in der Sexarbeit, aber jede Person hat ihre eigenen Gründe und Motivationen, diesen Beruf auszuüben.

Ich kann es nicht oft genug sagen: ZWANGSPROSTITUTION IST KEINE SEXARBEIT!

Romantisierung hingegen verklärt die Realität, mit der viele Sexarbeiterinnen konfrontiert sind, und macht sie unsichtbar.

 

ich denke das den Sexarbiterinnen am meisten geholfen wäre, wenn sie nicht auch noch gleichzeitit ein Doppelleben führen müssten. Wenn auch sie nach einem Arbeitstag heim gehen könnten, und über dies und jenes motzen, wie alle anderen auch.

Wenn ich auch als Sexarbeiterin sagen könnte, ach, heute ist dies und jenes passiert. Oder dies und das habe ich erlebt...

Frust ablassen, lustige Anektoten teilen, weniger Einsam sein. wäre dies möglich, ginge es sehr vielen Frauen(und Männern) besser. Doch es wird ihnen verwehrt, genau von denen die so laut schreien, das sie Sexarbeiterinnen beschützen möchten (Politiker, Feministinnen, ehemalige Prostituierte), weil, sobald man zu seinem Beruf steht, alle denken, du müsstest gerettet werden.

 

Ich kenne genug Frauen, um zu wissen, das diese (Ich Inklusive) nicht gerettet werden möchten.

Was wir aber möchten, ist respektiert werden für das was wir tun.

Was Sexarbeitende wirklich brauchen:

  • Legale und sichere Arbeitsmöglichkeiten

  • Respekt, Anerkennung und Wertschätzung

  • die Freiheit, über sich und die eigenen Handlungen zu bestimmen

  • Niederschwelligen Zugang zu Beratung und Gesundheitsversorgung

 

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